Home weitere Infos Inhalt / Suche Copyright Impressum Datenschutz

 

Katyn-Opfer

 


Mit uns im Dialog bleiben ...

... mit den ODF-Foren auf Yahoo ... auf YouTube ... auf twitter ... auf facebook ... auf meinVZ

weitere Infos


Preußische Allgemeine Zeitung
Preußische Allgemeine Zeitung - Klartext für Deutschland - 4 Wochen gratis testen - hier Klicken!


 

Erfolg für Katyn-Opfer in Straßburg

Straßburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat überraschend entschieden, dass die Anschuldigungen von Familien der Opfer von NKWD-Verbrechen gerechtfertigt sind. Mehrere Angehörige der in Katyn durch den sowjetischen Geheimdienst im Frühjahr 1940 ermordeten Polen hatten Klage in Straßburg eingelegt, nachdem russische Behörden, Richter und Staatsanwälte massiv unter Beweis gestellt hatten, dass sie an einer Aufklärung der damaligen Massenmorde nicht interessiert sind.

Der Gerichtshof hatte festgestellt, dass Russland mehrere Bestimmungen der Europaischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte, einschließlich Artikel 2, welcher das Recht auf Leben schützt, verletzt hat. Die russische Regierung wurde aufgefordert sich bis zum 19. März 2010 zu erklären, bzw. Abhilfe zu schaffen. Diese Entscheidung aus Straßburg könnte auch wegweisend für die Angehörigen der Opfer aus dem vor etwa einem Jahr im polnischen Malbork (Marienburg) entdeckten Massengrab sein, denn auch hier waren die Untersuchungen der Hintergründe alles andere als fair.

Im Osten wird nicht ermittelt, sondern verschleiert

Nach Aussagen der Angehörigen der Opfer von Katyn hat die russische Justiz keine ordnungsgemäße Untersuchung der Verbrechen durchgeführt und machte keinen Versuch die Schuldigen zu ermitteln. Russische Militär-Staatsanwälte weigern sich seit 14 Jahren den Opfer-Vertretern Materialien ihrer Untersuchungen zur Verfügung zu stellen. Im Jahre 2004 klappten sie dann ihre Aktendeckel einfach mit dem Hinweis zu, dass die Ermordeten Polen kein Recht auf einen Opferstatus und damit Rehabilitation hätten. Katyn steht aus polnischer Sicht als Teil einer Aktion des NKWD bei dem an verschiedenen Orten in Russland, der Ukraine und Weißrussland, nach Anweisungen aus dem Kreml, mindestens 22.000 Polen getötet worden sein. Hierunter Offiziere, Polizisten und Intellektuelle, einer großer Teil hiervon waren jüdische Ärzte, Lehrer, Professoren und Wissenschaftler. Erstmals hatte im Jahre 1943 die deutsche Wehrmacht derartige NKWD-Massengräber entdeckt, was zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen der polnischen Exilregierung in London und der Sowjetunion führte.

Straßburg könnte auch Marienburger Toten helfen


Ende 2008 waren in der polnischen Stadt Malbork, dem früheren deutschen Marienburg, erste Opfer eines riesigen Massengrabes mit weit über 2.000 Toten gefunden worden. Die Überreste von mehr als eintausend Frauen und viele hundert Kleinkinder dominierten den grausigen Fund. Trotz zahlreicher Ungereimheiten in Zusammenhang mit den Opfern und Hinweisen auf politische Verschleierungen stellten zwei Staatsanwaltschaften die Ermittlungen hierzu ein, die erst durch Meldungen von "Gazeta Wyborcza", "Polskaweb News" und Anzeigen besorgter junger Marienburger überhaupt eingeleitet wurden. Auch Paralellen zu weiteren jetzt und früher in Polen entdeckten Massengräbern mit deutschen Zivilisten, erbrachte keinerlei Sinneswandel der Behörden. Dafür wurde aber vor wenigen Monaten eine neue Verordnung erlassen, die vorschreibt, dass derartige Gräber die mindestens 50 Jahre alt sind, nicht mehr der Polizei, sondern nur den archäologischen Instituten gemeldet werden müssen.

Mehr über getretene Menschenrechte

Lesen Sie hier  mehr über die Ergebnisse der Ermittlungen von "Polskaweb News" in Zusammenhang mit deutschen Massengräbern in Polen und deren Mysteriösitäten. Bedeutend ist hierbei, dass deren unübersehbare Verschleierungen gerade auch durch viele deutsche Medien unterstützt wurden und es ausgerechnet jene waren, die zuletzt die Schweinegrippe Hysterie auslösten und nun sogar für die Impfung aller Deutschen mit sehr umstrittenen Medikamenten plädieren. Was die polnischen Verantwortlichen für die Ermittlungen zum Massengrab von Marienburg betrifft, soll nach Wunsch der polnischen Regierung nun die IPN-Behörde entpolitisiert werden. In diesem Zuge müssen wahrscheinlich alle hohen Kaczynski-Günstlinge gehen. Neben Straßburg vielleicht ein weiterer Lichtblick was das wahre Schicksal der Frauen und Kinder aus dem Marienburger Massengrab angeht.
 

Quelle:
http://polskaweb.eu, Nachrichten Schlagzeilen, 04.12.2009,
http://polskaweb.eu/menschenrechtsgerichtshof-zu-massenmord-von-katyn-eingesch...

Diskutieren Sie diese Meldung in unserem Forum

_______________________
weitere Informationen:
27.03.2016:
Memorial-Ausstellung zum Zweiten Weltkrieg:
Geschichtsbücher provozieren in Moskau;
18.03.2010: Katyn - Putin sucht nach Opferliste
http://polskaweb.eu/vladimir-putin-sucht-opferlisten-aus-katyn-7464876367.html
;
 


Medienarbeit über Grenzen hinweg
 
Beiträge von Ostpreußen-TV
jetzt auch als DVD-Video erhältlich


 

Seit dem 02.01.2005 sind Sie der 

. Besucher

Diese Netzseite ist optimiert für 1024x768 oder höher und 24 Bit Farbtiefe sowie MS-Internet Explorer 11.x oder höher.
Netscape ab 7.x oder andere Browser mit Einschränkungen verwendbar. - Soundkarte für Tonwiedergabe erforderlich.

www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2009
 


Rechte für Polen neue Beauftragte Polnischer Beirat »Laconia« Bodenreformland Der dumme Junge Benesch-Dekrete Königsberg Katyn-Opfer ZgV Polen in Deutschland Wenn Opfer stören Steinbach entsorgen? erfolgreich verschleiert LO-Resolution Rotes Medienimperium Deutsche Minderheit FDP stellt sich quer Lissabon-Vertrag Polen war beteiligt Sprachschutz Polen nur wenig besser Kampf um die Wahrheit Nur bis 2010 zahlen? Extremismus der Mitte Deutsche Beutekunst Millionen starben ... erlauben nicht Das Trauma Waschsalon Tag der Heimat Opfer beigesetzt ... klare Zusagen Massengrab Steinbach SPD nicht interessiert Ein starkes Stück Geschichtsklitterungen Melderecht-Empfehlung Wien will Rückgabe Wer hat getötet? Die Gerufenen gegen Vertriebene Umerziehung Auf einem Auge blind Deutsche und Polen Vertriebenenstiftung polnische Opfer ... Entdeckung ... ohne Ruhestätte Steinbach-Inerview Juso-Skandal Berlins Zumutung Russland - Polen Solidarität Über 1.000 Frauen Geschichtsvergessen Österreich unterstützt Opfer der Alliierten Deutscher Neubeginn Sobibor Neues Massengrab Jozef Beck 2.500 Sklette ... ... mehr Europa Immobilienkauf Zeuge stirbt ... Ausgrenzung Museum droht ... Geschichtsbuch Marienburg - Katyn Warnhinweis Schockierend unschöner Empfang Zentrum sinnlos? Kalte Enteignung Meinungsbildung ... gegen Vertriebene? Schauprozess Steinbachs Vergehen ... will die Wahrheit Steinbach plant ... antideutsche Allianz Marienburg: kein Hotel Die Gegenleistung Trauma vererben Kollaborateure ... gegen Vertriebene Beziehungen akademische Wüste? Rote Karte Heuchler, Lügner ... grausame Parallelen zweite Vertreibung? Massengrab in Lodz Deutsch verankern ... Marienburg Schilder abmontiert Das bitterste Erbe Berlin schweigt


zur Landsmannschaft Ostpreußen

Ostpreußen
Erleben Sie Tradition
mit Zukunft

zur Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt zum Preußischen Mediendienst

Die Träger des Ostdeutschen Diskussionsforums:

Bund junges Ostpreußen (BJO)

Arbeitsgemeinschaft Junge Gereration im BdV-NRW
Junge Generation
im BdV NRW

Landsmannschaft Ostpreußen
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e.V.
 
Ostpreußen-TV
über 4,5 Millionen Videoaufrufe

Landsmannschaft Ostpreußen - Landesgruppe NRW

Deutsch / German / allemand English / Englisch français / französisch      

Copyright © 2002-2018  Ostdeutsches Diskussionsforum (ODF)

Stand: 29. September 2018

zur Feed-Übersicht