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Tschechien gibt Raubgut an rechtmäßige Erben zurück

Wie mehrere tschechische Zeitungen berichten, muss das Land einen Teil des Gutes Groß-Rohosetz im nordböhmischen Eisenbrod an die ursprünglichen Besitzer zurückgeben. Es gehörte seit dem 17. Jahrhundert dem lothringischen-böhmischen Adelsgeschlecht „Desfours-Walderode“. 1946 wurde es auf Basis der Benes-Dekrete konfisziert und dem tschechischen Staat übertragen. Das dazugehörige Renaissanceschloss ist heute ein nationales Kulturdenkmal und wird vom Denkmalamt verwaltet. Im Jahr 1992 erhielt Graf Karl Desfours-Walderode die tschechische Staatsbürgerschaft und stellte einen Restitutionsantrag. Seit seinem Tod kämpft die Witwe für die Rückgabe des zu Unrecht enteigneten Besitzes.

Johanna Kammerlander, promovierte Juristin, legte beim Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen Beschwerde gegen tschechische Gerichte und Behörden ein, die nach ihrer Ansicht die Rückgabe verzögerten. Obwohl der Ausschuss der Klägerin recht gab, entschied der Europäische Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) gegen sie. Die dortige Sachbearbeiterin, eine Tschechin, soll nach Medienberichten nämlich mit einem Juristen verheiratet sein, der Tschechien gegen Restitutionsansprüche vertritt und Staatspräsident Vaclav Klaus berät.

Nun entschied das Kreisgericht Gablonz, dass ein Teil des nach dem Zweiten Weltkrieg enteigneten Gutbesitzes an die Witwe von Graf Karl Desfours-Walderode zurückgegeben werden muss. Für den kommunistischen Abgeordneten und früheren KP-Chef Miroslav Grebenicek allerdings zu Unrecht. Er beruft sich auf die Einhaltung der geltenden Benes-Dekrete. Der Sprecher der Gesellschaft „VGP“, die auf einem Teil des Grundstückes arbeitet, Jan van Geet, ärgerte sich über die Gerichtsentscheidung. Er fühle sich wie in einer Bananenrepublik, denn er habe das Gut auf der Grundlage einer Gerichtsentscheidung gekauft, wonach das Geschlecht Walderode kein Recht auf die Immobilie habe. Er will nun in Berufung gehen.

Gerhard Zeihsel, Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ), erinnert daran, dass die Landsmannschaft wiederholt vor solchen bedenklichen Käufen von Raubgut gewarnt habe. „Immer mehr landwirtschaftliche Flächen in Tschechien werden westlichen Käufern angeboten. Besonders Niederländer sind für diese Lockangebote anfällig“, so Zeihsel. Die „tschechischen Hehler“ würden angesichts des jüngsten Gerichtsurteils „aufheulen“, erklärt der Obmann.

Quelle:
Unzensuriert - Verein zur Förderung der Medienvielfalt, Wien, 11.02.2011,
http://unzensuriert.at/content/003599-Tschechien-gibt-Raubgut...

 

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