Home weitere Infos Inhalt / Suche Copyright Impressum Datenschutz

 

Schindluder mit Toten

 


Mit uns im Dialog bleiben ...

... mit den ODF-Foren auf Yahoo ... auf YouTube ... auf twitter ... auf facebook ... auf meinVZ

weitere Infos


Preußische Allgemeine Zeitung
Preußische Allgemeine Zeitung - Klartext für Deutschland - 4 Wochen gratis testen - hier Klicken!


 

Schindluder mit den Toten von Marienburg

"Polskaweb" veröffentlicht an dieser Stelle das Journal eines Mannes, zum Thema Massengrab in Marienburg, der seit Jahrzehnten sich der deutsch-polnischen Sache einsetzt und im Rahmen seiner Arbeit als Vorstandsmitglied der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Köln/Bonn nicht nur Bedürftigen in Polen geholfen hatte. Anders als die deutsche CDU/SPD Bundesregierung, den Grünen, der FDP, dem Bund der Vertriebenen und der "Springer Presse" scheint Bodo Rückert, der auch den Heimatkreis Marienburg leitet, sich auch nicht mit dem Schicksal und der Behandlung der nun schon über 2.500 überwiegend ermordeten deutschen Zivilisten aus dem Massengrab so einfach abzufinden. Bei all seinen Gefühlen für die Polen und eine ehrliche deutsch-polnische Freundschaft und Versöhnung kann er das auch nicht. Bodo Rückert will auch keine Rache, egal wer die Täter dieses Genozides waren, er will einfach, dass diese Menschen auf einem Friedhof ihrer Heimatstadt beerdigt werden. Doch seine Besuche und Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort tragen keine Früchte, da man die "Deutschen Überreste" von Seiten der Stadtregierung so schnell wie möglich loswerden will.

Kräftig wird die Stadtverwaltung Malbork in ihrem dringenden Wunsch die Toten loszuwerden ausgerechnet vom "Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge" unterstützt, welcher nun dadurch selbst arg ins Zwielicht geraten ist, aber nicht nur weil man bereits Spenden-Aufrufe im großen Stile für die Toten von Marienburg startete, obwohl garnicht feststeht ob man überhaupt zuständig ist, sondern in erster Linie wegen unverantwortlichen Behauptungen im Zusammenhang mit den Umständen des Todes und den Exhumierungen der Menschen aus diesem Massengrab. (s. Meinungsbildung / http://polskaweb.eu/volksbund-politik-am-massengrab-marienburg-6578658.html). Zuständig ist man alleine schon deshalb nicht, weil inzwischen klar zu sein scheint, dass die Marienburger Toten gegen Ende des Jahres 1945, wie Polskaweb schon vor einigen Monaten mutmaßte, in den Katakomben der Altstadt von Marienburg am Fuße der gigantischen Kreuzritterburg bis an die Decken aufgestapelt wurden. Das Datum wurde in den Medien von Bürgermeister Andrzej Rychlowski selbst genannt. Der Volksbund ist aber nur zuständig für Kriegstote. Ein solcher Verband, der vom Bund und von hundertausenden Spendern unterstützt wird und wurde, sollte eigentlich wissen wann der zweite Weltkrieg zu Ende war. Am Ende dieser Seite finden Sie einen dieser Spendenaufrufe des Volksbundes, welcher uns nach allen Erkenntnissen sehr fragwürdig erscheint.

Zu der Rolle des Volksbundes, auch im Zusammenhang mit anderen Massengräbern, werden wir alsbald umfangreicher Stellung nehmen. Ebenso zum Stand der Dinge in Marienburg und den zuletzt entdeckten weiteren Massengräbern mit Zivilisten deren Identifizierung ebenfalls, wie schon in Marienburg, durch das Entfernen von Zahnersatz, Kleidung usw. durch die Täter erschwert wurden. Zeugnis hierfür, dass es sich bei diesen Massengräbern, von denen es wahrscheinlich noch Hunderte gibt die noch nicht zufällig von Außenstehenden entdeckt wurden, um ein gigantisches Politikum handeln muss, ist auch das offizielle Schweigen aus Warschau und Berlin. Nebenbei werden sehr professionell falsche Spuren gelegt, an denen sogar Journalisten in beiden Ländern beteiligt sind die höchstwahrscheinlich von den Behörden bzw. Nachrichtendiensten gesteuert werden. Dies beweist nicht nur, dass man "Polskaweb" sehr gut gefälschte Emails schickte, sondern sich sogar Online an den Inhalten unserer Computer vergreift und bestimmte Telefonnummern im Ausland (Deutschland) von Polen aus sperrt, als gäbe es diese Anschlüsse garnicht.

Rätselhafte Funde - Aufzeichnungen von Bodo Rückert

Im Oktober 2008 wurde in Marienburg ein Massengrab entdeckt. Aus diesem Grab wurden bisher die sterblichen Reste von mehr als 2.000 Kindern, Frauen und Männern geborgen. Der Heimatkreis Marienburg erwartet, daß diese Toten ihre letzte Ruhe an würdiger Stelle in Marienburg erhalten.

Es gibt jedoch in Polen und in Deutschland Bestrebungen, die Bestattung in Marienburg zu verhindern. Die Toten sollen fortgeschafft und auf einer deutschen Kriegsgräberstätte in Polen beigesetzt werden, weit weg von Marienburg. Die endgültige Entscheidung soll noch nicht gefallen sein. Es zeichnet sich aber ab, daß diese Entscheidung ernsthaft vorbereitet wird. Denn es wird über die Toten und ihre Bestattung folgende Version verbreitet:

  • Die Toten seien wahrscheinlich deutsche zivile Opfer des Zweiten Weltkrieges (damit könnte behauptet werden, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sei für die Bestattung zuständig).

  • Der Bestattung in Marienburg stünden zahlreiche rechtliche und praktische Probleme entgegen (mit dieser Behauptung könnte die Stadtverwaltung von Marienburg die Toten an den Volksbund übergeben, der über sofort nutzbare freie Bestattungskapazitäten verfügt; für polnische Opfer wäre in Marienburg sicherlich schnell und problemlos ein Begräbnisplatz gefunden).

Die Version der Stadtverwaltung und des Volksbundes müßte eigentlich durch Untersuchungen der Fundstellen und der Toten belegt werden. Untersuchungen sollen aber erst begonnen werden, wenn der letzte Tote geborgen ist. Welche Spuren wird es dann noch geben? In den bisher verstrichenen Monaten wurde noch nicht einmal das Alter der Knochen bestimmt. Ungeklärt ist auch, warum die „Kriegsopfer“ entkleidet waren; die Entkleidung deutet auf „Verbrechensopfer“ hin (doch dann müßte man die Verbrecher ermitteln und könnte nicht dem Krieg die Schuld zuweisen). Daß die Toten „Typhusopfer“ gewesen sein sollen, nimmt wohl niemand mehr an (denn Typhustote wurden nicht entkleidet, sondern bekleidet gelassen und mit Chlorkalk überschüttet). Und schließlich: Angeblich seien in Marienburg kritische Stimmen zu hören gewesen, die sich gegen die Errichtung eines deutschen Pantheons gewandt hätten. Der Heimatkreis will weder einen heidnischen Tempel für alle Götter noch einen pompösen Ehrentempel („Pantheon“) errichten. Der Heimatkreis erwartet, daß eine schlichte Grabstätte mit einem einfachen Gedenkkreuz oder einem einfachen Gedenkstein geschaffen wird, eine Stätte, an der die ehemaligen Einwohner Marienburgs und die jetzigen Einwohner Malborks trauern und der Toten gedenken können.


Geborgene Tote in einer Garage
Was dem Heimatkreis bisher über die Toten von Marienburg bekannt ist, finden Sie hier in zeitlicher Reihenfolge:

An der Kleinen Geistlichkeit (ul. Solna), beim früheren Hotel drei Kronen, wurden am 28. Oktober 2008 Erdarbeiten durchgeführt. Dabei entdeckte man zahlreiche menschliche Knochen. Stadtverwaltung und Polizei wurden eingeschaltet. Ein Gerichtsmediziner stellte fest, daß dort etwa 70 Tote lagen, Männer, Frauen und Kinder. Alle waren unbekleidet, einige Schädel wiesen Schußverletzungen auf.
Die Knochen wurden zusammengetragen und auf dem städtischen Friedhof in Willenberg nach katholischem Ritus in einem Sammelgrab beigesetzt.
Am 15. und 16. November 2008 sah man auf der Baustelle weitere Knochen. Im Internet (www.marienburg.pl) erschienen Bilder, das Fernsehen (TVP3) berichtete, in zwei Zeitungen erschienen Beiträge (Gazeta Wyborcza vom 19. Nov.; Dziennik Baltycki vom 21. Nov.).
In Marienburg tauchte die Frage auf, ob alles zur Aufklärung des rätselhaften Fundes getan worden ist und getan wird.
Nach bisher unbestätigten Informationen sollen die Menschen 1945 gestorben sein, vielleicht während der Kämpfe, vielleicht danach. Völlig ungeklärt ist, wer die Toten sind und unter welchen Umständen sie starben.
Inzwischen sollen die Erdarbeiten eingestellt worden sein. Die Fundstelle würde nun genau untersucht.

Stand 29.11.2008


Es heißt, die Fundstelle sei mit einem Metall-Detektor untersucht worden. Dabei habe man auch ein Geschoß gefunden.
Immer mehr Tote würden entdeckt, bisher über 200, darunter Kinder. Die Knochen würden in Säcke gelegt, in den letzten Tagen seien sechs neue Säcke gezählt worden.

Stand 04.12.2008


Bis Sonntag, 07. Dezember 2008, sollen fast 500 Tote gefunden worden sein. Die Zahl der Toten könne in den nächsten Tagen noch steigen. Alle Toten würden in Geschoßtrichtern liegen. In der Nähe der Fundstellen habe man Spuren von Kleiderresten und Munition gefunden.
Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Es gibt weiterhin nur Vermutungen, wer die Kinder, Frauen und Männer waren, deren Gebeine nun entdeckt sind. Auch zu der Frage, wie diese Menschen starben und warum ihre Gebeine in der Nähe des früheren Hotels drei Kronen liegen, gibt es nur Vermutungen. Einige der Vermutungen sind im Internet unter Verschleierungsaktion / http://polskaweb.eu/massengrab-polen-32556.html veröffentlicht. Ob die Vermutungen eher wahrscheinlich oder eher unwahrscheinlich sind, läßt sich von hier aus zur Zeit nicht beurteilen.
Es heißt, die sterblichen Reste der Kinder, Frauen und Männer würden später auf einem deutschen Soldatenfriedhof etwa 15 Kilometer südlich von Stettin beigesetzt werden. Wenn diese Information zutrifft, müßte es Erkenntnisse geben, nach denen die Toten Deutsche sind.

Stand 09.12.2008


Die Zahl der in Marienburg entdeckten Toten soll inzwischen auf ungefähr 800 gestiegen sein. Immer noch ist keine Mitteilung einer amtlichen polnischen Stelle bekannt, daß in Marienburg viele menschliche Knochen gefunden werden. Es gab aber Berichte der örtlichen Presse und des Regionalfernsehens. Dem Heimatkreisvertreter ist ein offizieller Abschlußbericht zugesagt worden.
Bei der Stadtverwaltung Marienburg fand am Montag, dem 08. Dezember 2008, wegen der Funde eine Besprechung statt. Teilnehmer waren der Bürgermeister, der Stadtsekretär, der Geschäftsführer der deutschen Minderheit, ein Archäologe, Vertreter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und der Investor des auf dem Grundstück geplanten Hotels. Über das Ergebnis der Besprechung ist nichts bekanntgegeben worden.
Untersuchungen des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge sollen ergeben haben, daß die Toten (Kinder, Frauen, Männer) zivile Kriegsopfer seien. Über die Nationalität der Toten und die Todesumstände ist aber weiterhin nichts bekannt. Die Toten sollen im dritten Quartal 2009 auf dem deutschen Soldatenfriedhof Neumark Glinna Stare Czarnowo, 15 Kilometer südlich von Stettin, feierlich bestattet werden.

Stand 16.12.2008


Die Grabungsarbeiten werden fortgesetzt.
Bis jetzt habe man ungefähr tausend Tote gefunden.

Stand 22.12.2008


Die Ausgrabungsarbeiten wurden wegen starken Frostes (-18°) unterbrochen. Es wird übereinstimmend berichtet, daß inzwischen über 1800 Tote geborgen wurden. Falls das Wetter es zuläßt, sollen die Bergungsarbeiten Ende Januar beendet sein. Alsdann sollen Einzelheiten zu den Funden (Todeszeitpunkt, Todesursache, Alter der Toten, ...) in einem Bericht zusammengefaßt werden. In zwei Zeitungsartikeln (Gazeta Wyborcza Trojmiasto vom 30. Dezember 2008 und Dziennik Baltycki vom 6. Januar 2009) wird vermutet, daß es sich bei den Toten um Marienburger handelt, die 1945 in der Stadt geblieben sind. Die Toten werden als Kriegsopfer bezeichnet.

Stand 08.01.2009


Zusammenfassung der bisherigen Informationen:

Seit Oktober 2008 wurden in Marienburg die Leichen von über 1800 Kindern, Frauen und Männern geborgen. Die Bergungsarbeiten sind noch nicht beendet, sie sind aber wegen der schwierigen Witterungsverhältnisse - starker Frost und hoher Schnee - seit einigen Tagen unterbrochen.

Es gibt keine offizielle deutsche oder polnische Stellungnahme zu den Leichenfunden. Weder der Bund der Vertriebenen noch die Landsmannschaft Westpreußen haben bisher eine öffentliche Erklärung abgegeben. In Zeitungen und auf Internetseiten werden persönliche Vermutungen verbreitet, manchmal auch gewagte Spekulationen. Überwiegend wird angenommen, daß es sich bei den Toten um Deutsche handelt; sie werden als Kriegsopfer bezeichnet, gelegentlich auch als Opfer von Kriegsverbrechen.

Wenn das Wetter es zuläßt, sollen die Bergungsarbeiten nur noch bis Ende Januar 2009 dauern. Danach sollen die Untersuchungsergebnisse in einem gerichtsmedizinischen Bericht festgehalten werden. Auf Grund langer vertrauensvoller Zusammenarbeit ist zu erwarten, daß dieser Bericht auch dem Heimatkreis Marienburg zur Verfügung gestellt wird.

Zur Zeit ist also festzuhalten:
Es ist nicht bekannt, wer die Toten sind. Es gibt keine Feststellungen zum Todeszeitpunkt und zur Todesursache. Es ist nicht entschieden, wo die Toten ihre letzte Ruhe finden.

Stand 11.01.2009


Am 10. Januar 2009 gegen 20.00 Uhr wurde dem Heimatkreisvertreter Bodo Rückert telefonisch folgendes Erlebnis mitgeteilt:
Im November 1945 hielt ich mich als Fünfzehnjähriger in der unmittelbaren Nähe des Marienburger Bahnhofs auf. Mit großem Geschrei stürzten plötzlich unter massiver Gewaltanwendung (Knüppeleinsatz) durch die polnische Miliz etwa 200 bis 300 Personen, Frauen und Kinder, durch das Haupttor des Bahnhofs auf die Straße. Sie wurden wie Vieh in Richtung Innenstadt getrieben …
Ein auf die Straße gefallener Junge wurde dabei niedergetrampelt und unversorgt liegen gelassen.
Das damalige brutale Geschehen durch die polnische Miliz ist mir unvergessen geblieben und durch die jetzige Berichterstattung in der Presse über die Funde in Marienburg ganz unverhofft in meine Gegenwart zurückgekehrt.
Mit dieser Mitteilung, die ich auch beeiden würde, möchte ich der Aufklärung dienen.

(Name, Anschrift und Telefonnummer des Anrufers sind dem Heimatkreisvertreter bekannt)

Stand 12.01.2009


Heimatkreisvertreter Bodo Rückert wird in der 4. Kalenderwoche 2009 in Marienburg sein, um sich vor Ort ein Bild der Angelegenheit zu verschaffen. Darüber hinaus wird er Gespräche mit Vertretern der Stadt und mit der Presse führen. Dabei wird Bodo Rückert die Marienburger Verantworlichen und die Marienburger Öffentlichkeit eingehend über die Sicht des Heimatkreises informieren.

Stand 18.01.2009


Immer noch weiß niemand, wer die mehr als 1.800 Kinder, Frauen und Männer sind, deren Gebeine bisher geborgen wurden. Ein Blick in die Geschichte Marienburgs läßt aber die Vermutung zu, daß es Deutsche sind, wohl aus Marienburg und der Umgebung. Doch unabhängig davon, ob die Herkunft der Menschen bekannt ist oder nicht: ihr schreckliches Ende in Marienburg verpflichtet zu würdevoller Bestattung und mahnender Gedenkstätte in Marienburg.
Es gab Überlegungen, die Toten auf weit entfernte deutsche Soldatenfriedhöfe zu verlagern. Angesichts des entsetzlichen Schicksals so vieler Menschen haben diese Überlegungen sich von selbst erledigt. Der einzige angemessene Ort der letzten Ruhe und des Gedenkens ist Marienburg.
Heimatkreisvertreter Bodo Rückert, der sich zur Zeit in Marienburg aufhält, hat diese Auffassung allen Verantwortlichen gegenüber deutlich vertreten.

Stand 20.01.2009


Heimatkreisvertreter Bodo Rückert war vom 20. bis 24. Januar 2009 in Marienburg. Hier ist der Bericht über sein Gespräch mit Bürgermeister Rychlowski:

Ich war während meines mehrtägigen Aufenthalts in der Heimatstadt Gast der regionalen Presse und Begleiter eines ZDF-Teams. Darüber hinaus nutzte ich die Einladung des Herrn Bürgermeisters Rychlowski zu einem Meinungsaustausch, an dem auch der Stadtratvorsitzende und der Stadtsekretär teilnahmen.

Bürgermeister Rychlowski sagte:
Er danke dem Heimatkreis Marienburg für die neutral gefaßte Berichterstattung auf der Homepage (www.heimatkreis-marienburg.de) und die sachgerechte Berichterstattung in der "Marienburger Zeitung" sowie für die Hilfe bei der von beiden Seiten angestrebten Aufklärung. In seinem Dank hob er auch die gute Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Marienburg hervor.
Die Arbeiten an der Fundstelle würden in den folgenden Wochen abgeschlossen. Nach dem deutsch-polnischen Kriegsgräberabkommen aus dem Jahr 2003 werde die Federführung der Bearbeitung dann auf den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. übergehen, dessen Präsident gegenüber den polnischen Behörden bereits die Bereitschaft zur Übernahme der Opfer angezeigt und zwei Soldatenfriedhöfe benannt habe. Der nächste Soldatenfriedhof liege etwa 60 km entfernt im Danziger Raum, der andere liege etwa 150 km von Marienburg entfernt.
Die Vertreter der Stadt hätten großes Verständnis für die Initiative des Heimatkreises, den geborgenen Opfern in der Heimaterde eine würdevolle Ruhestätte zu gewähren. Aber aufgrund des Abkommens aus dem Jahre 2003 sei der Stadt Marienburg das Entscheidungsrecht über eine würdevolle Bestattung in Marienburg entzogen.

Ich entgegnete darauf folgendes:
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. habe seit seiner Gründung vorbildliche Arbeit geleistet. Unzählige Marienburger und ich selbst gehören dieser Organisation seit Jahren als Mitglieder und als Spender an. Es werde auch anerkannt, dass der Volksbund wirtschaftlich handeln und deshalb freie Kapazitäten in Polen nutzen müsse. Doch die fast 2.000 betroffenen überwiegend wohl aus Marienburg stammenden Opfer stellten einen Sonderfall dar, für den das deutsch-polnische Kriegsgräberabkommen keine Anwendung finden dürfe. Dieser Sonderfall müsse stattdessen einvernehmlich mit polnischen und deutschen Regierungenstellen und gegebenenfalls unter Einbeziehung europäischer Institutionen behandelt werden.
Anfang Dezember 2008 sei gegenüber dem Heimatkreis Marienburg von einem offiziellen Mitarbeiter des Volksbundes eine Bestattung der zu diesem Zeitpunkt 400 geborgenen Opfer auf dem Soldatenfriedhof Danzig ausgeschlossen worden, das lasse vermuten, das eine Bestattung auf einem weiter vom Fundort entfernten Soldatenfriedhof angestrebt werde. Wie es heißt, sollen 70 % der Opfer Marienburger seien, deshalb bestehe der Heimatkreis Marienburg weiterhin auf würdiger Bestattung auf dem ehemaligen Jerusalemfriedhof in Marienburg. Auf diesem Friedhof ruhten schon viele Kriegstote der beiden Weltkriege. Anstelle von Einzelgrabstellen könnten auch fünf oder sechs Großgräber in Betracht kommen.
Dieses Vorhaben entspreche dem ausdrücklichen Wunsch der Marienburger, vieler Bürger der Bundesrepublik und erfreulicherweise auch vieler jetziger Bürger der heutigen Stadt Malbork.
Neben dem Jerusalemfriedhof befinde sich das auch mit europäischen Finanzmitteln wieder aufgebaute historische "Jerusalem-Hospital", das als "Europäisches Begegnungszentrum" genutzt werden solle, und das bei einer Verwirklichung des Anliegens des Heimatkreises auch als "Mahnmal für den Frieden in Europa" eine nicht unerhebliche Aufwertung erfahren werde.

Um dieses Ziel zu erreichen, habe der Heimatkreis Herrn Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland Horst Köhler, Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und den Botschafter der Republik Polen, Herrn Botschafter Dr. Marek Prawda, um Unterstützung gebeten.

Bürgermeister Rychlowski und ich haben vereinbart, uns gegenseitig über den neuesten Sachstand zu unterrichten und weiter vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.

Stand 26.01.2009


Eine Marienburgerin, die 1945 zehn Jahre alt war, teilte ihre Erinnerungen mit. Name und Anschrift der Marienburgerin sind bekannt. Hier ist ein Auszug aus den Erinnerungen:

… Wir waren nicht geflüchtet … (Die) Russen (sind) über die Schrebergärten an der
Gasanstalt einmarschiert. Die Straßenkämpfe dauerten 14 Tage. Am Tag waren russische Soldaten, nachts deutsche Soldaten … es war die Hölle … Als nach 14 Tagen die Stadt eingenommen (war) …, wurden wir nach Altmark, 16 km von Marienburg, gebracht. Die Kämpfe um das Schloß dauerten sechs Wochen. Als das Schloß eingenommen (war), brachte man uns nach acht Wochen nach Marienburg zurück. Auf den Straßen lagen überall Tote. Die … Überlebenden wurden zusammengetrieben, darunter auch meine Mutter und Großeltern, um alle Toten zu beseitigen. Es dauerte lange, und Eile war geboten, denn es brach … Bauchtyphus aus. Die meisten Toten lagen im Mühlengraben und auf der Straße. Dort war, bevor die Russen reinkamen, ein Kloster mit vielen deutschen, verwundeten Soldaten und anderen deutschen Menschen. Was aus ihnen geworden ist, weiß keiner, denn das Kloster war abgebrannt. Die Toten wurden auf Handwagen und Pferdewagen geladen, auf einen Sportplatz gebracht, auf einen Haufen abgeladen und mit Chlor beschüttet. Eine Grube wurde nicht gegraben. Ich weiß nicht, was mit den Toten später geschah. Den Namen der Straße weiß ich nicht mehr, nur dass hinter der … Kaserne, ein paar Häuser weiter, ein … Friedhof war. Die Straße heißt auf polnisch "Jagielonska".
Ich weiß das genau, denn ich bin erst 1973 (in die Bundesrepublik) umgesiedelt … Ich hoffe sehr, dass ich etwas zur Aufklärung (des) "rätselhaften Fundes" beitragen konnte.

Stand 29.01.2009


Heimatkreis und Volksbund:
Der Heimatkreis Marienburg und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. führten am 5. Februar 2009 in Kassel ein eingehendes Gespräch wegen des rätselhaften Marienburger Fundes. An dem mehrstündigen offenen Gespräch nahmen für den Heimatkreis Bodo Rückert (Heimatkreisvertreter) und Hans Joachim Borchert (www.heimatkreis-marienburg.de) teil, für den Volksbund Rolf Wiedemann, Manfred Stiel und Fritz Kirchmeier. Es ging insbesondere um den Ort, an dem die Toten ihre letzte Ruhe finden sollen. Für den Heimatkreis ist dieser Ort Marienburg. Eine Entscheidung wurde nicht getroffen, denn es müssen noch mehrere Fragen geklärt werden. Heimatkreis und Volksbund bleiben im Gespräch.

Stand 08.02.2009


Zweite Zusammenfassung:
Zeitungen und Zeitschriften, Radio, Fernsehen und Internet haben sich mit dem rätselhaften Marienburger Knochenfund beschäftigt. Alle Beiträge, auch die wortreichsten, lassen sich in vier einfachen Sätzen zusammenfassen:
1. Niemand weiß, wer die ungefähr 2.000 Toten sind.
2. Niemand kennt die Todesursache.
3. Niemand kennt den Todeszeitpunkt.
4. Niemand weiß, wo die Toten ihre letzte Ruhe finden werden.
Immer eindringlicher wird eine würdige Bestattung gefordert. Für den Heimatkreis Marienburg heißt "würdige Bestattung": Die Toten finden ihre letzte Ruhe auf dem St. Jerusalemsfriedhof in Marienburg.
Die vereinzelt geäußerte Befürchtung, die Ermittlungen würden nicht mit höchster professioneller Sorgfalt geführt, scheint bisher nicht ausgeräumt.

Stand 11.02.2009


Gespräche in Marienburg und Danzig
Vom 24. bis 27. Februar 2009 werden Vertreter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (Kassel) und des Rates zur Bewahrung des Gedenkens an Kampf und Martyrium (Warschau) in Marienburg und in Danzig Gespräche führen wegen der Marienburger Toten. Geplant ist auch ein Gespräch mit dem Marienburger Bürgermeister Andrzej Rychlowski; an dem Gespräch wird Generalkonsul Joachim Bleicker (Danzig) teilnehmen.

Stand 19.02.2009


Gespräch des Volksbundes mit der Marienburger Stadtverwaltung:
Am 26. Februar 2009 sprach der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit Bürgermeister Andrzej Rychlowski und der Stadtverwaltung Marienburg. An dem Gespräch nahmen der deutsche Generalkonsul Joachim Bleicker und Georg Fritz von der deutschen Minderheit teil. Das Gespräch sollte vor allem eine Gelegenheit sein, den neuesten Sachstand festzustellen. Denn die Exhumierungen dauern noch an.
Die Gesamtzahl der bisher aufgefundenen Toten liege inzwischen bei über 2000. Nach Beendigung der Exhumierungen werde das polnische Institut des Nationalen Gedenkens (IPN) mit den forensischen Untersuchungen beginnen. Wenn diese Untersuchungen abgeschlossen seien, also nach einer amtlichen Erklärung zur - möglicherweise auch nur überwiegend wahrscheinlichen - Identität der Toten und ihrer Todesumstände, solle die Entscheidung über den Bestattungsort getroffen werden.
Die Vertreter der Stadt Marienburg hätten auf zahlreiche rechtliche und praktische Probleme einer Bestattung in Marienburg hingewiesen und deshalb eine deutliche Präferenz für eine Bestattung auf einer der bereits existierenden deutschen Kriegsgräberstätten erkennen lassen. In gleicher Weise habe sich Georg Fritz, der Vertreter der deutschen Minderheit in Marienburg, geäußert.
Die Entscheidung über den Bestattungsort solle - nach Bekanntgabe der Feststellungen des IPN und einer Untersuchung der Gebeine durch den Volksbund - vom Volksbund zusammen mit seiner polnischen Partnerorganisation, dem Rat zur Bewahrung des Gedenkens an Kampf und Martyrium in Warschau, getroffen werden.

Stand 27.02.2009


Wo sollen die Toten bestattet werden?
Das polnische Forum Marienburg hat diese Frage gestellt und das Ergebnis veröffentlicht (www.marienburg.pl).

Von 128 Personen antworteten
____118: in Marienburg und mit einem Denkmal (92%)
______5: in einem Sammelgrab in Stettin (4%)
______5: keine Meinung (4%)

Stand 06.03.2009


Noch mehr Tote?
Jeden Tag werden in Marienburg bis zu zwölf Tote aus einer Tiefe von etwa einem Meter geborgen. Und vierzig Meter weiter südlich soll sich ein weiteres Massengrab befinden.

Stand 10.03.2009


Hinweis zu Mißhandlungen und Tötung im September 1945 in Marienburg
Heimatkreisvertreter Bodo Rückert informiert:
Am 12. März 2009 teilte ein Zeitzeuge mir schriftlich mit, daß zwei seiner Familienangehörigen am 25. September 1945 in das Marienburger Gefängnis eingeliefert wurden. Immer wieder, besonders bei Nacht, wurden sie von polnischem Wachpersonal brutal mißhandelt. Ein Familienangehöriger starb nach den schweren Mißhandlungen am 28. September 1945. Der andere Familienangehörige wurde erst 1948 aus dem Marienburger Gefängnis entlassen.

Stand 14.03.2009


Merkwürdige Thesen eines eingetragenen Vereins
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. hat am 12. März 2009 eine Erklärung zu den Marienburger Toten herausgebracht. Die Erklärung enthält Thesen, die erst verständlich werden, wenn man den Hintergrund kennt.
Dies ist die Ausgangslage:

  • In Marienburg wurden bisher mehr als 2.000 tote Kinder, Frauen und Männer gefunden. Einiges deutet darauf hin, daß es sich um Deutsche handelt, die nach den Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges in Marienburg Opfer von Verbrechen wurden. Die ehemaligen Bewohner Marienburgs und viele der jetzigen Bewohner Marienburgs wünschen, daß die Toten eine würdige Begräbnisstätte in der Stadt erhalten. Die offiziellen Vertreter Marienburgs möchten die Toten aus der Stadt fortschaffen – aus welchen Gründen auch immer.

  • Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. hat in Neumark bei Stettin, in Danzig und in Mlawka freie Begräbniskapazitäten und möchte die Toten übernehmen. Der Volksbund darf die Toten aber nur übernehmen, wenn es sich um deutsche Kriegstote handelt. Also werden die Toten – ohne jeden Beweis – zu Kriegstoten erklärt.

Volksbund: „Die meisten dürften infolge der heftigen Gefechte um die Stadt und deren Bombardierung ums Leben gekommen sein.“
Marienburg wurde nicht bombardiert. Die Toten lagen nackt in einem großen Massengrab. Wären die Menschen bei heftigen Gefechten umgekommen, dann wären sie verletzt, zerfetzt, zerrissen gewesen, sie wären aber nicht entkleidet.
Volksbund: „Es handelt sich überwiegend um deutsche Zivilbürger, gestorben gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Rest ist Spekulation.“
Die Toten sind wahrscheinlich Deutsche. Das zeigt sich schon daran, daß die offiziellen Vertreter der Stadt die Toten fortschaffen wollen. Vielleicht wissen die Vertreter der Stadt mehr als sie sagen. Jedenfalls würden polnische Tote gewiß nicht weggebracht. Es gibt aber keinen einzigen Hinweis, daß die Menschen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges gestorben seien; diese Behauptung des Volksbundes soll den Eindruck hervorrufen, daß der Volksbund zuständig sei („Kriegstote“). Das ist die Spekulation.
Volksbund: „Auch Wolfgang Dietrich hat Anfang Dezember die Gebeine untersucht.“
Der für den Volksbund arbeitende Umbetter Wolfgang Dietrich hat in Marienburg einige Knochen gesehen und mit einigen Leuten gesprochen. Er hat die Gebeine nicht untersucht.
Volksbund: „… die Arbeiter des städtischen Bauamtes … haben sich zu wahren Fachleuten entwickelt.“
Die Arbeiter haben die Funde weder fachmännisch dokumentiert noch fachmännisch geborgen. Sie haben gegraben, gebaggert, Spuren zerstört, Gebeine eingesammelt und zu einer Lagerstelle gebracht.
Volksbund: „Keinerlei Hinweise gibt das Grab frei, keine Kleidungsreste, keine Waffen, Knöpfe oder anderes.“
Wenn man städtische Arbeiter zu Fachleuten erklärt und keine wirklichen Fachleute einsetzt, dann findet man nichts. Man müßte fachmännisch suchen.
Was fehlt noch? Richtig! Wenn man die Toten zu einer Kriegsgräberstätte fortschaffen will, muß man behaupten, in Marienburg gebe es keinen Platz für sie.
Volksbund: „In Malbork selbst gibt es kein geeignetes Gelände für eine Beerdigung.“
Es gibt einen riesigen kommunalen Friedhof im Ortsteil Willenberg. Dort wurden die ersten – im Oktober 2008 gefundenen – Toten beigesetzt, etwa 70. Außerdem gibt es mehrere nicht mehr genutzte Friedhöfe, zum Beispiel den evangelischen St. Jerusalemsfriedhof, den katholischen Friedhof an der Birkgasse, den katholischen Friedhof an der Großen Geistlichkeit (in der Nähe des Massengrabes), den katholischen Friedhof an der Parkstraße, den evangelischen Friedhof in Sandhof und das Gelände um das Ehrenmal im Stadtpark.
Volksbund: „Gemäß Kriegsgräberabkommen wird der Volksbund anschließend die Toten übernehmen. Sie sollen auf einer deutschen Kriegsgräberstätte in Polen ihre letzte Ruhe finden …“
Das Kriegsgräberabkommen verlangt, daß es sich um „deutsche Kriegstote“ handelt, um „Personen deutscher Staatsangehörigkeit, die infolge der Kriege 1914-1918 und 1939-1945 im Hoheitsgebiet der Republik Polen ums Leben gekommen sind“. Es gibt keinen Beweis, es gibt noch nicht einmal ein Indiz, daß die Toten von Marienburg Kriegstote sind. Sie können nach dem Zweiten Weltkrieg Opfer von Verbrechen geworden sein; das wird aber nicht untersucht. Auf jeden Fall gibt es für die Toten genügend würdige Begräbnisplätze in Marienburg.

Stand 20.03.2009


Merkwürdige Thesen, 2. Teil
Der Volksbund hat am 20. März 2009 eine Erklärung herausgebracht, die sich ein wenig von der Erklärung vom 12. März 2009 unterscheidet.

  • Der Volksbund behauptet nun nicht mehr, die Toten von Marienburg seien durch "Bombardierung ums Leben gekommen". Diese These hat der Volksbund stillschweigend aufgegeben.

  • Zur Übernahme der Toten schreibt der Volksbund jetzt: Der Volksbund werde die Toten übernehmen, wenn "eine gerichtsmedizinische Untersuchung" ... "bestätigt, daß es sich größtenteils um Deutsche handelt".

Es ist schon merkwürdig: Eine gerichtsmedizinische Untersuchung müßte doch wohl die Frage beantworten, ob die Toten einem Verbrechen zum Opfer gefallen sind. Stattdessen soll die Staatsangehörigkeit der Toten gerichtsmedizinisch "bestätigt" werden, damit der Volksbund die Toten übernehmen kann.

Stand 23.03.2009


Merkwürdige Thesen, 3. Teil
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Volksbundes haben den Ruf, zuverlässig, leistungsfähig und fachkundig zu sein. Man kann also davon ausgehen, daß sie wissen,

  • daß Marienburg nicht bombardiert wurde,

  • daß die Kinder, Frauen und Männer im Massengrab nicht bei Gefechten ums Leben gekommen sind,

  • daß die Menschen nicht gegen Ende des Zweiten Weltkrieges gestorben sind,

  • daß der Umbetter Wolfgang Dietrich die Toten von Marienburg nicht untersucht hat,

  • daß städtische Arbeiter keine Fachleute für die Bergung von Toten sind,

  • daß in Marienburg Platz für eine würdige Begräbnisstätte vorhanden ist,

  • daß Gerichtsmediziner anhand von Gebeinen nicht die Staatsangehörigkeit von Toten bestätigen können.

Ignoranz kann man also ausschließen. Was aber sind dann die Gründe für die merkwürdigen Thesen? Politischer Druck? Wirtschaftlicher Druck? Befürchtungen wegen der künftigen Arbeit in Polen?
Immerhin hat der Volksbund am 23. März 2009 am Sammelgrab für die ersten geborgenen Toten auf dem städtischen Friedhof in Marienburg einen Kranz niederlegen lassen.

Stand 24.03.2009


Quelle: www.heimatkreis-marienburg.de/die_toten_von_marienburg.html


Spendenaufruf des Volksbundes

Der Volksbund braucht heute dringend Ihre Hilfe!

Sehr geehrter Herr Glombiewski,

aktuell berichten die deutschen Medien über ein Massengrab in Marienburg (Malbork)/Polen aus der Zeit des Kriegsendes. Über das Schicksal der geschätzten 1.800 Toten ist bisher wenig bekannt.

Die Stadtverwaltung birgt derzeit die Gebeine und wird sie später dem Volksbund übergeben. Sie sollen noch im Frühjahr auf einer deutschen Kriegsgräberstätte in Polen beigesetzt werden. In Frage kommen derzeit die Anlagen in Danzig oder Mlawka.

Helfen Sie mit Ihrer Spende den Kriegstoten eine würdige Ruhestätte zu geben!
Für zum Beispiel 8 Euro lässt sich ein Kriegsgrab ein Jahr lang pflegen.
Mit 15 Euro können wir den Namen eines Kriegstoten auf einer Granittafel verewigen.
Zwischen 60 und 120 Euro reichen aus, um einen Gefallenen zu suchen, zu identifizieren und umzubetten.
Mit herzlichen Grüßen aus Kassel und den besten Wünschen für das neue Jahr

Ihr Maurice Bonkat
Redakteur Zeitschriften und Internet
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Spendenkonto: 3 222 999 - Bankleitzahl 520 400 21 bei der Commerzbank Kassel

Quellen:
Fotos zu diesem Artikel: www.marienburg.pl;
http://polskaweb.eu, Schlagzeilen 18.03.2009,
http://polskaweb.eu/heimatkreis-marienburg-in-sorge-34566.html

Fotos vom Massengrab in Marienburg 2008/2009
Fotos von Marienburg 1945
Dokumente: Keine Bomben auf Marienburg während WK2

Fotos vom alten Marienburg vor 1939

PDF-Dateien:
 Rätselhafter Fund - Dokumentation
 
Die BJO-Stellungnahme zum Fall Marieburg

Berichte zum Massengrab Marienburg:
25.12.2010: Massengrab Marienburg an Weihnachten vergessen;
03.06.2010: Tausende unschuldige Tote und kein Kläger;
03.06.2010: Gerichtsmediziner gehen nicht von Massaker aus;
28.10.2009: Massaker von Marienburg erfolgreich verschleiert;
22.08.2009: Zusammenfassung der Ereignisse;
22.08.2009: Video-Berichte auf Ostpreußen-TV;
15.08.2009:  Opfer aus Marienburg bei Stettin beigesetzt;
15.08.2009:  Marienburg kein Wallfahrtsort für Neonazis;
14.08.2009:  Letzte Ruhe in Neumark nach mehr als 60 Jahren;
12.08.2009:  Opfer von Marienburg werden beigesetzt;
09.08.2009:  SPD nicht an deutschen Opfern interessiert;
20.07.2009:  Gazeta Wyborcza: Wer hat in Marienburg getötet?;
29.06.2009:  Zivile Massengräber - Volksbund zeigt Vernunft;
27.06.2009:  Frauen und Kinder auf Soldatenfriedhof;
24.06.2009:  Die Toten von Marienburg weiterhin ohne Ruhestätte  (mit Video);
08.06.2009:  Marienburger Massengrab: Tausend tote Frauen, hunderte tote Kinder;
29.05.2009:  Über 1.000 Frauen im Marienburger Massengrab;
06.05.2009:  Ausgräber finden im Marienburger Massengrab 2.500 Skelette;
25.04.2009:  Zeuge stirbt vor polnischem IPN-Staatsanwalt;
12.04.2009:  Was unterscheidet Marienburg von Katyn?;
03.04.2009:  Schockierend: Zahl der Opfer in Marienburg schon 2.400;
18.03.2009:  Marienburg: Auch Kriegsgräberfürsorge bildet jetzt Meinungen;
18.03.2009:  Schindluder mit den Toten von Marienburg;
28.02.2009:  Marienburg: Kein Hotel auf dem Massengrab;
11.02.2009:  Staatsanwaltschaft präsentiert Zeugenliste;
09.02.2009:  Regierung bemüht sich um Aufklärung;
07.02.2009:  Massengrab Marienburg: Heuchler, Lügner und Grabschänder;
31.01.2009:  »Das ist der rechtliche Standard, den wir angemahnt haben«;
31.01.2009:  Bisher nur Mosaiksteinchen;
25.01.2009:  Polnische Medien: Wurde Massengrab in Marienburg vertuscht?;
23.01.2009:  Massengrab Marienburg - Kein Verbrechen der Russen?;
17.01.2009:  Massengräber stellen die deutsche Versöhnungspolitik auf die Probe;
17.01.2009:  Aufklärung ist möglich;
17.01.2009:  Viele zivile Opfer in diesem Raum – Zwei neue Zeugenaussagen;
14.01.2009:  Massengrab Polen: Behörden im Widerspruch;
10.01.2009:  Auswärtiges Amt hält sich für nicht zuständig;
10.01.2009:  Das Geheimnis um das Massaker von Marienburg;
07.01.2009:  Berlin schweigt zu gigantischem Massengrab in Polen  (mit Video);
07.01.2009:  Massengrab: Polen entdecken immer mehr deutsche Opfer;
30.12.2008:  Marienburg ein polnisches Katyn? Schon 1.500 Schädel gefunden;
29.12.2008:  Kriegs-Verbrechen oder Kriegs-Folge?;
10.12.2008:  Massengrab nahe der Marienburg entdeckt;
06.12.2008:  Großes Massengrab mit Zivilisten in Polen entdeckt;
 

_________________________________________________________________________
Fordern Sie per E-Mail Abgeordnete unseres Bundestages dazu auf, sich für eine Klärung dieser Schicksale einzusetzen.
Über www.abgeordnetenwatch.de ist jeder Abgeordnete mit Anfragen erreichbar.
Wenn diese Anfragen nicht nur über die Landsmannschaften, sondern auch von vielen persönlich betroffenen Bürgern kämen, gewönnen sie an Gewicht.


 

Medienarbeit über Grenzen hinweg
 
Beiträge von Ostpreußen-TV
jetzt auch als DVD-Video erhältlich

 

 

Seit dem 02.01.2005 sind Sie der 

. Besucher

Diese Netzseite ist optimiert für 800x600 / 1024x768 oder höher und 24 Bit Farbtiefe sowie MS-Internet Explorer 11.x oder höher.
Netscape ab 7.x oder andere Browser mit Einschränkungen verwendbar. - Soundkarte für Tonwiedergabe erforderlich.

www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2009
  


Schindluder mit Toten Marienburg: kein Hotel Heuchler, Lügner ...


zur Landsmannschaft Ostpreußen

Ostpreußen
Erleben Sie Tradition
mit Zukunft

zur Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt zum Preußischen Mediendienst

Die Träger des Ostdeutschen Diskussionsforums:

Bund junges Ostpreußen (BJO)

Arbeitsgemeinschaft Junge Gereration im BdV-NRW
Junge Generation
im BdV NRW

Landsmannschaft Ostpreußen
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e.V.
 
Ostpreußen-TV
über 4,5 Millionen Videoaufrufe

Landsmannschaft Ostpreußen - Landesgruppe NRW

Deutsch / German / allemand English / Englisch français / französisch      

Copyright © 2002-2018  Ostdeutsches Diskussionsforum (ODF)

Stand: 29. September 2018

zur Feed-Übersicht