Home weitere Infos Inhalt / Suche Copyright Impressum Datenschutz

 

ÖVP lobt Fischer

 


Mit uns im Dialog bleiben ...

... mit den ODF-Foren auf Yahoo ... auf YouTube ... auf twitter ... auf facebook ... auf meinVZ

weitere Infos
Stich ins Wespennest


Preußische Allgemeine Zeitung
Preußische Allgemeine Zeitung - Klartext für Deutschland - 4 Wochen gratis testen - hier Klicken!


 

ÖVP lobt Fischers Verurteilung von Benes-Dekreten

ÖVP-Vertriebenensprecher Kapeller sieht in der Verurteilung der Benes-
Dekrete durch Präsident Fischer einen "Paradigmenwechsel" der SPÖ.
In Prag werde "Unfug und Geschichtsfälschung" hinausposaunt.

Die tschechische Politik werde letztlich nicht umhinkommen, Unrecht einzugestehen und Entschädigung leisten zu müssen, erklärte der ÖVP-Vertriebenensprecher Nationalrats-Abgeordneter Norbert Kapeller am Freitag zu den heftigen Reaktionen aus Prag auf die Grußbotschaft von Bundespräsident Heinz Fischer an die Sudetendeutsche Landsmannschaft (SLÖ).

Darin hatte Fischer die Benesch-Dekrete, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für Enteignung und Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei bildeten, als "schweres Unrecht" bezeichnet.

"Unfug und Geschichtsfälschung" in Prag

"Der Tag ist ohnehin längst überfällig, an dem sich auch die tschechische Politik der historischen Verantwortung wirklich stellt. Die lineare Fortsetzung der Politik von (Staatspräsident) Vaclav Klaus wird in einem zusammenwachsenden Europa und in einer Wertegemeinschaft geradewegs aufs Abstellgleis führen", erklärte der VP-Abgeordnete in einer Presseaussendung.

Was in Prag - "und das leider parteiübergreifend - an Unfug und Geschichtsfälschung hinausposaunt wird, ist in jeglicher Hinsicht untragbar", so Kapeller, der hinzufügte: "Wenn von tschechischer Seite die Ausnahmeregelung beim Lissabon-Vertrag (...) als 'weitsichtig' und 'nützlich' bezeichnet wird, die Benes-Dekrete, das Potsdamer Abkommen und die österreichische Herkunft Hitlers miteinander verquickt werden, dann dreht sich mir der Magen um".

In der Aussage Heinz Fischers glaubt Kapeller einen "deutlichen Paradigmenwechsel der SPÖ und des Präsidenten" zu erkennen. Darauf aufbauend sehe er "neue Chancen, gemeinsam mit dem Koalitionspartner neue Wege in einer aktiven Vertriebenenpolitik zu gehen", erklärte der ÖVP-Parlamentarier, der zugleich seine Freude über die "politische Aufbruchstimmung in der SPÖ" ausdrückte.

Aufschrei in Prag "Hitler war Österreicher"

In Prag hatte Fischers Botschaft für einen Aufschrei gesorgt. Der tschechische Staatschef Vaclav Klaus gab seinem "Bedauern" Ausdruck, dass diese "schmerzhaften historischen Themen" im österreichischen Wahlkampf wieder "missbraucht" würden. Die Chefin der außerparlamentarischen Partei "Souveränität", Jana Bobosikova, sagte, die Benes-Dekrete seien eine Folge des deutschen Nationalsozialismus. "Und ich persönlich lasse dem Herrn Präsidenten (Heinz Fischer) sagen, dass Hitler ein Österreicher war", so Bobosikova.

Der Chef der konservativen Demokratischen Bürgerpartei (ODS) Ex-Premier Mirek Topolanek erklärte gegenüber der Tageszeitung "Pravo" (Freitag-Ausgabe): "Ich werfe ihnen (den Österreichern) Bach-Absolutismus (Politik des kaiserlichen Ministers Alexander Freiherr von Bach, 1813-93, Anm.) und 300 Jahre schweren Unrechts (in Böhmen) seitens Wiens vor. In Österreich gibt es wieder irgendwelche Wahlen?"

Sozialdemokraten-Chef und Ex-Premier Jiri Paroubek warnte seinerseits vor einer eventuellen Beschädigung der Beziehungen zwischen Prag und Wien. "Solche Aussagen muss ich ablehnen und sie als bedauernswerten Exzess bezeichnen, der die tschechisch-österreichischen Beziehungen überflüssig beschädigen kann."


Benes-Dekrete

Als Benes-Dekrete werden die 143 von Edvard Benes zwischen 1940 und 1945 erlassenen Dekrete bezeichnet, die Regelungen für den Wiederaufbau des tschechoslowakischen Staates nach dem Krieg enthielten. Etwa 15 dieser Dekrete betrafen die deutsche und die ungarische Minderheit. Sie regelten neben der Bestrafung von NS-Verbrechen die Enteignung und Konfiszierung von Vermögen sowie die Aberkennung der tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft. Davon waren nur antifaschistische Widerstandskämpfer ausgenommen.
weitere Informationen ...

Quelle:
Die Presse.com, Nachrichten, 05.03.2010,
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/544390/index.do?direct=544390&_vl...

Diskutieren Sie diese Meldung in unserem Forum

__________________________
weitere Informationen:
09.03.2010: Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Tschechische Meldungen über Politikerreationen auf Fischer-Grußwort
08.03.2010: Klare Worte gegen die Benes-Dekrete
Pressemitteilung der Sudetendeutschen Landsmannschaft Oberbayern;
04.03.2010: Aufregung: Fischer verurteilt Benes-Dekrete
http://diepresse.com/home/politik/hofburgwahl/544290/index.do;
04.03.2010: FPÖ-Kitzmüller: Fischers Verurteilung der Benes-Dekrete kommt sehr spät
www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100304_OTS0212/fpoe-kitzmueller-fischers-verurteilung-der-benes-dekrete-kommt-sehr-spaet/channel/politik;


Medienarbeit über Grenzen hinweg
 
Beiträge von Ostpreußen-TV
jetzt auch als DVD-Video erhältlich


 

Seit dem 02.01.2005 sind Sie der 

. Besucher

Diese Netzseite ist optimiert für 800x600 / 1024x768 oder höher und 24 Bit Farbtiefe sowie MS-Internet Explorer 11.x oder höher.
Netscape ab 7.x oder andere Browser mit Einschränkungen verwendbar. - Soundkarte für Tonwiedergabe erforderlich.

www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2010
 


Marienburg vergessen Bömischer Beton Unsere Deutschen Habermanns Mühle Volkstrauertag neues Massengrab angeblich rechtsextrem Polizei schützt ... Opfer nicht alleinlassen Denkverbote? Arbeit blockieren Anerkennung bpb-Einseitigkeit WKI-Schuldenfrei Umbenennungen Blick verhindern Schoeps verläßt ... Meinungsfreiheit Schlechter Charakter Tag der Heimat Meinungsfreiheit Steinbach hat recht Zentralrat steigt aus Kurisches Haff Massengrab in Mähren Kammerjägerei Amerikaner fordern Tirol: Schilderstreit Lammert lehnt ab Ilja Ehrenburg Pressewächter Linke Verlogenheit Potsdam - Erinnerung Wächteramt Tote auf Müllkippe Moralisch versagt Berliner Gedenkpolitik Polen als Berater Klartext aus Zürich Marienburg der Weg zur Fußnote Verhandlungen ... Westpreußen-Museum Tag der Befreiung? Professoren klagen Chauvinismus ... 60 Jahre PAZ ... beschlagnahmt ... Skeptischer Blick Ortsschilder in OS Deutsches Rupfhuhn Erinnerungskultur Zahlendiskussion Verhaltener Applaus Zentralrat fordert ... Tschechischer Beirat Länderkleptomanie ÖVP lobt Fischer Tschechien in Bayern Samstagsschulen Studie über BdV Zentrum wird größer Melderegister Steinbach verzichtet Wirbel um Grundschule Opfer der Gustloff Buh-Rufe Giesche Kattowitz einfach preußisch Ehrgeizige Forderungen Verzichtsforderung ... eigenes Museum ... Bundesregierung Streit um Steinbach Polen fordern ... Deutsche Erben Hitlers Schulden vom Osten abgewandt Gordischer Knoten ... entschädigt Darstellung Gewirbelt und gewurzelt Schweigen in Polen


zur Landsmannschaft Ostpreußen

Ostpreußen
Erleben Sie Tradition
mit Zukunft

zur Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt zum Preußischen Mediendienst

Die Träger des Ostdeutschen Diskussionsforums:

Bund junges Ostpreußen (BJO)

Arbeitsgemeinschaft Junge Gereration im BdV-NRW
Junge Generation
im BdV NRW

Landsmannschaft Ostpreußen
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e.V.
 
Ostpreußen-TV
über 4,5 Millionen Videoaufrufe

Landsmannschaft Ostpreußen - Landesgruppe NRW

Deutsch / German / allemand English / Englisch français / französisch      

Copyright © 2002-2018  Ostdeutsches Diskussionsforum (ODF)

Stand: 29. September 2018

zur Feed-Übersicht